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Belangloses

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Wenn man dann allerdings wieder in der Einsamkeit landet, ist das irgendwie scheiße. Ich habe in letzter Zeit, sagen wir, im vergangenen Monat zwei potentielle Freundschaften verloren, im letzten Jahr noch mehr... Das alles raubt einem schlussendlich den Glauben an sich selbst. All diese Leute, die sich zunächst für einen interessieren, aber dann doch nicht mehr da sind. Wie dem auch sei. Die komischen Gedanken, Bilder, sind gewichen, irgendwie. Also, ich habe zwar die letzten zwei Nächte nicht sonderlich geschlafen, aber eher weil ich mich über M aufgeregt habe oder weil ich noch mit C einen Film geschaut habe, der mich dann im Nachhinein noch beschäftigt hat. Ich habe keine Erklärung mehr für mein Leben. Es lohnt sich nicht mehr darüber nachzudenken. Es lohnt sich überhaupt nicht, nachzudenken. Es lohnt sich nicht, zu fühlen. Ich vertreibe mir die Zeit sinnlos, denn ich fühle mich allein. Ich weiß, dass M wieder nur eine von vielen Täuschungen war, in der ich glaubte, die große Liebe zu sehen und nun bin ich zu enttäuscht, um noch weiter mit ihm Kontakt haben zu können. Vielleicht habe ich ihn nie als das, was er ist, gesehen. Ich habe seinen verqueren, komplizierten Charakter nicht wahrgenommen, weil er auf ein Mal all das Gute war, das ich mir immer erhofft hatte, den Retter meines Lebens, den Engel. Ansonsten möchte ich zur Zeit einfach meine Ruhe, ja, ich habe schlechte Laune, ich mag nicht unter Menschen, ich gehe nicht auf die Menschen zu, ich verkrieche mich in meiner Wohnung, die einzige Person, die ich in letzter Zeit noch ab und zu sehe, ist C., und vielleicht schreibe ich E., dass ich ihn auf einen Café treffen möchte, wobei ich jetzt schon weiß, dass ich nicht die Energie und nicht die Lust auf ein weiteres, verqueres, aussichtsloses Fastmiteinander habe, desweiteren keinerlei weitere engere Bindung eingehen müssen. So tief bin ich gesunken. Ich bin emotional unfähig. Die Angst vor den Prüfungen verblasst momentan auch, in Anbetracht meiner sonstigen Übellaunigkeit. Früher habe ich Medikamente genommen, sozusagen als Zeichen dafür, dass ich wenigstens versucht habe, etwas an der Situation zu ändern. C erzählte, dass E Antidepressiva nehme, usw., dass er denke, er sei zum Selbstmord vorprädestiniert.
16.5.10 11:29


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